Psychotherapie Stuttgart

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Was ist eine Psychotherapie?

Der Erste Schritt

Der Schritt aktiv zu werden und einen Psychotherapeuten aufzusuchen ist nicht immer ein einfacher. Oft fühlen wir uns zu schwach oder antriebslos unsere Probleme zu lösen. Wir denken, dass wir alles selber schaffen müssen, uns sowieso keiner helfen kann oder gar wir seinen verrückt. Dem ist jedoch nicht so. Im Leben kann es Problemstellungen geben, welche man selbst bzw. alleine nicht lösen kann. Eine professionelle Hilfe ist in diesen Fällen sehr empfehlenswert. Der Therapieerfolg ist in der Regel umso größer, je früher man sich Hilfe sucht und sich professionell mit dem Thema auseinandersetzt. Eine Psychotherapie kann hierbei der kürzeste Weg sein, Beschwerden zu beseitigen. Es ist auch ein mutiger Schritt, Verantwortung für sein eigenes Befinden zu übernehmen, Probleme aktiv anzugehen und neue Bewältigungsstrategien zu entwickeln. Diesen Schritt muss man nicht alleine gehen.

Begriff der Psychotherapie

Über den Begriff der Psychotherapie herrscht häufig nur eine ungenaue Vorstellung. Dabei gibt es „die Psychotherapie“ an sich nicht. Psychotherapie ist der Sammelbegriff für viele verschiedene Therapieverfahren wie Verhaltenstherapie, Gesprächstherapie, Psychoanalyse und viele mehr. Innerhalb dieser konkreten Therapieverfahren sind die Behandlungsabläufe transparent, strukturiert und definiert. Unter dem allgemeinen Begriff „Psychotherapie“ versteht man daher eine Sammlung von Methoden zur gezielten Behandlung psychischer Störungen mit Krankheitswert (wie z.B. Depressionen, Angststörungen, psychosomatische Erkrankungen, Zwänge, Suchterkrankungen, Essstörungen usw.).

Ziel der Psychotherapie

Das Ziel der Psychotherapie ist die Linderung oder Heilung psychischer Störungen mit Krankheitswert. Die unterschiedlichen Therapiemethoden wie z.B. (Wiederholung, hier andere nennen) basieren meistens auf Gesprächen und Übungen mit einem Therapeuten.

Inhalte der Psychotherapie

Am Bestehen psychischer Störungen sind häufig dysfunktionale (nicht hilfreiche) Denkgewohnheiten, Emotionen und Verhaltensweisen ursächlich beteiligt, welche sich im Verlauf der eigenen Biografie oft unbewusst gefestigt haben. Meistens waren diese Strategien zur gegebenen Zeit hilfreich diese Lebensumstände bestmöglich zu bewältigen. Hier setzten in der Regel die unterschiedlichen therapeutischen Behandlungsmethoden an. Diese Verfahren stellen die Möglichkeit zur Verfügung, sich selbst besser verstehen zu lernen:

– Welche Verhaltensmuster/Denkgewohnheiten habe ich?
– Wie reagiere ich emotional auf bestimmte Situationen?
– Verdränge ich gewisse Gedanken oder Emotionen?
– Wie gestalte ich meine Beziehungen zu anderen Menschen?
– Gibt es andere Verhaltensweisen um besser mit dieser Situation umgehen zu können?

Durch die bewusste Wahrnehmung der eigenen Denkgewohnheiten, Emotionen und Verhaltensweisen wird die Fähigkeit zur Selbstreflektion gestärkt und der persönliche Handlungspielraum erweitert.

Dazu bietet die Psychotherapie einen geschützten Raum, in dem jeder „er/sie selbst“ sein kann, ohne Normen, Werte und Erwartungen erfüllen zu müssen. Hierbei wird Fähigkeit seine eigenen Emotionen und Gedanken bewusster wahrnehmen und ausdrücken zu können geübt und verbessert. Das eigene Verhalten wird gemeinsam reflektiert, hilfreichere Verhaltensweisen erarbeitet und in der therapeutischen Arbeitsgemeinschaft ausprobiert und stabilisiert. Danach wird das neue Verhalten in den persönlichen Alltag integriert.
Dabei ist es in der Psychotherapie wichtig, dass der Patient dem Therapeuten immer eine ehrliche, direkte Rückmeldung über sein Befinden gibt, um dadurch gemeinsam das ideale Tempo und die bestmögliche Vorgehensweise für die Therapie zu bestimmen.

Ein realistisches Ergebnis

Ein realistisches Ergebnis einer Psychotherapie liegt in einer Verbesserung der Symptomatik und der gestärkten Fähigkeit, mit möglich verbleibenden Beschwerden besser umzugehen. Ziel ist es, den Leidensdruck wesentlich zu verringern und damit die Lebensqualität zu erhöhen.

Fazit

Eine Psychotherapie wird in einem geschützten Rahmen mittels klinisch erforschter Therapieverfahren durchgeführt bleibt aber immer ein mutiger Schritt zur persönlichen Entwicklung. Es werden Fähigkeiten zur Selbsthilfe und die Fähigkeit zur Reflektion vermittelt und vertieft. Die Psychotherapie stellt oft den kürzesten Weg zur Behandlung von Beschwerden mit Krankheitswert dar, und kann wesentlich zur Verringerung von Leidensdruck, Symptomen und ursächlichem Verhalten beitragen.