Verhaltenstherapie in Stuttgart – Praxis von Sascha Prager

Verhaltenstherapie Stuttgart

Kognitive Verhaltenstherapie in Stuttgart – verstehen, verändern, umsetzen

In meiner Privatpraxis in Stuttgart arbeite ich mit Methoden der kognitiven Verhaltenstherapie. Ziel ist es, belastende Gedanken, Gefühle und Verhaltensmuster besser zu verstehen – und daraus konkrete Veränderungen im Alltag zu entwickeln.

Oft wissen Menschen bereits, was ihnen guttun würde. Trotzdem wiederholen sich bestimmte Gedanken, Gefühle oder Reaktionen immer wieder. Genau hier setzt Verhaltenstherapie an: Wir schauen gemeinsam, was in konkreten Situationen passiert und welche neuen Handlungsmöglichkeiten daraus entstehen können.

Verhaltenstherapie bei Belastungen und Alltagsthemen

Nicht immer steht eine eindeutige Diagnose im Vordergrund. Viele Menschen merken zunächst, dass sich bestimmte Belastungen, Gedanken oder Verhaltensmuster im Alltag wiederholen. Häufig geht es weniger um einen Begriff oder eine Diagnose – sondern eher um das Gefühl: „Irgendetwas stimmt gerade nicht mehr.“

Typische Anliegen in meiner Praxis sind zum Beispiel:

Grübeln, Gedankenkreisen und innere Unruhe

Manche Menschen erleben weniger ein einzelnes Problem, sondern eher das Gefühl, dass Gedanken und innere Anspannung zunehmend Raum im Alltag einnehmen.

Typische Anliegen:

• Grübeln & Gedankenkarussell
• innere Unruhe
• chronische Anspannung
• Schwierigkeiten abzuschalten
• wiederkehrende Belastungsmuster

Im Alltag kann sich das zum Beispiel so zeigen, dass Gedanken immer wieder um dieselben Themen kreisen, Entscheidungen schwerer fallen oder das Gefühl entsteht, innerlich kaum noch zur Ruhe zu kommen.

Mehr zum Thema Grübeln & Gedankenkreisen

Manche Menschen wissen genau, was sie tun möchten – und kommen trotzdem schwer ins Handeln.

Typische Anliegen:

• Prokrastination
• innere Blockaden
• Entscheidungsschwierigkeiten
• Schwierigkeiten Prioritäten zu setzen
• Konzentrationsprobleme
• fehlender Fokus

Im Alltag kann sich das zum Beispiel so zeigen, dass Aufgaben immer wieder verschoben werden, Entscheidungen schwerfallen oder trotz guter Absichten das Gefühl entsteht, nicht wirklich voranzukommen.

Mehr zum Thema Prokrastination

Manche Belastungen zeigen sich nicht nur in Gedanken oder Gefühlen, sondern oft auch körperlich.

Typische Anliegen:

• Stress und anhaltende Überforderung
• Erschöpfung
• Schlafprobleme
• psychosomatische Beschwerden
• körperliche Anspannung
• Schwierigkeiten abzuschalten

Im Alltag kann sich das zum Beispiel durch anhaltende Müdigkeit, innere Unruhe, körperliche Anspannung oder das Gefühl zeigen, dauerhaft unter Druck zu stehen und kaum noch richtig zur Ruhe zu kommen.

Mehr zum Thema Stress, Erschöpfung & psychosomatische Beschwerden

Manchmal verändern sich mehrere Bereiche im Leben gleichzeitig – und es wird zunehmend schwerer, den eigenen Bedürfnissen, Entscheidungen oder der eigenen Richtung zu vertrauen.

Typische Anliegen:

• Selbstwertprobleme
• Unsicherheit im Umgang mit sich selbst
• Orientierungslosigkeit
• belastende Lebensveränderungen
• Entscheidungsschwierigkeiten
• Konflikte im privaten oder beruflichen Umfeld

Im Alltag kann sich das zum Beispiel durch Selbstzweifel, das Gefühl festzustecken, innere Unsicherheit oder Schwierigkeiten zeigen, eigene Entscheidungen klar zu treffen und wieder mehr Orientierung im eigenen Leben zu entwickeln.

→ Mehr zum Thema Selbstwert, Orientierung & belastende Lebenssituationen

Manche Belastungen entstehen weniger durch einzelne Ereignisse, sondern eher durch wiederkehrende Muster in Beziehungen oder im Umgang mit anderen Menschen.

Typische Anliegen:

• Konflikte in Partnerschaft oder Familie
• Schwierigkeiten, Grenzen zu setzen
• wiederkehrende Beziehungsmuster
• Unsicherheit im Kontakt mit anderen Menschen
• Schwierigkeiten, eigene Bedürfnisse klar wahrzunehmen oder auszudrücken
• Konflikte im beruflichen Umfeld

Im Alltag kann sich das zum Beispiel durch wiederkehrende Missverständnisse, das Gefühl zeigen, sich immer wieder in ähnlichen Situationen wiederzufinden oder eigene Bedürfnisse häufig zurückzustellen.

Sie müssen Ihre Situation dabei nicht eindeutig einordnen können. Entscheidend ist, ob Sie verstehen möchten, was hinter den Belastungen steckt – und ob Sie etwas daran verändern möchten.

Psychotherapie kann auch dann sinnvoll sein, wenn Sie merken, dass etwas aus dem Gleichgewicht gerät – bevor daraus eine Erkrankung entsteht. Mehr dazu finden Sie unter „Wann Psychotherapie sinnvoll ist – auch ohne Diagnose“.

Lesetipp: Mehr zu diesen Themen finden Sie ausführlicher unter „Themen & Wissen.“

Verhaltenstherapie bei Angststörungen, Depressionen, Psychosomatik und Anpassungsstörungen

In meiner Praxis arbeite ich unter anderem mit Menschen, die unter folgenden psychischen Belastungen oder Beschwerden leiden:

Angststörungen

Ängste zeigen sich nicht nur durch Panik oder starke Unsicherheit. Häufig stehen Grübeln, innere Anspannung oder Vermeidungsverhalten im Vordergrund.

Depressionen

Depressive Phasen zeigen sich oft durch Erschöpfung, Antriebslosigkeit, innere Leere oder das Gefühl, nur noch zu funktionieren.

Psychosomatische Beschwerden

Psychische Belastungen können sich auch körperlich zeigen – zum Beispiel durch Anspannung, Schlafprobleme, Erschöpfung oder Beschwerden ohne eindeutige körperliche Ursache.

Anpassungsstörungen

Manchmal verändert sich das Leben schneller, als man innerlich nachkommen kann. Die bisherigen Strategien und Bewältigungsversuche reichen nicht mehr aus – Orientierung, Sicherheit und Zuversicht geraten ins Wanken.

Wie ich in der Verhaltenstherapie konkret arbeite

Mir ist wichtig, Ihr Anliegen nicht vorschnell einzuordnen, sondern zuerst genau zu verstehen. Deshalb schauen wir uns gemeinsam an, was in Ihrer konkreten Situation tatsächlich passiert – nicht allgemein, sondern ganz konkret in Ihrem Alltag.

Dabei schauen wir zunächst genauer hin:

Die kognitive Verhaltenstherapie bildet dabei die Grundlage meiner Arbeit. Sie hilft, Zusammenhänge zwischen Gedanken, Emotionen, Körperreaktionen und Verhalten genauer zu verstehen. 

Gerade bei komplexeren oder länger bestehenden Anliegen reicht ein einzelner Ansatz jedoch oft nicht aus. Viele Themen betreffen mehrere Ebenen gleichzeitig: Denken, Emotionen, Verhalten, biografische Erfahrungen und körperliche Anspannung.

Deshalb verbinde ich die kognitive Verhaltenstherapie – wenn es sinnvoll ist – mit weiteren therapeutischen Ansätzen. Dazu gehören unter anderem emotionsbezogene, achtsamkeitsbasierte, tiefenpsychologische und körperorientierte Verfahren. 

Entscheidend ist dabei nicht die einzelne Methode, sondern die Passung zur jeweiligen Situation. So entsteht kein starres Vorgehen, sondern ein strukturierter und zugleich flexibler therapeutischer Ansatz.

Mehr über diese Arbeitsweise finden Sie unter „Mein Ansatz“.

Ablauf, Kosten und Möglichkeiten der Verhaltenstherapie

In meiner Praxis arbeite ich auf Selbstzahler- und Privatversicherungsbasis. Eine Abrechnung über gesetzliche Krankenkassen ist leider nicht möglich.

Diese Form der Zusammenarbeit ermöglicht meist eine zeitnahe Terminvereinbarung, eine individuell abgestimmte Therapieplanung und eine Behandlung ohne Antragstellung bei der gesetzlichen Krankenkasse.

Wichtige Informationen finden Sie hier:


Wenn Sie eine Therapie über die gesetzliche Krankenkasse suchen, finden Sie im Verzeichnis auf therapie.de entsprechende Therapeutinnen und Therapeuten.

Erstgespräch vereinbaren

Wenn Sie klären möchten, ob eine Verhaltenstherapie in meiner Praxis zu Ihnen passt, kann ein Erstgespräch ein sinnvoller erster Schritt sein. Sie können Ihr Anliegen schildern, einen Eindruck von meiner Arbeitsweise gewinnen und gemeinsam mit mir prüfen, welche nächsten Schritte sinnvoll sind.

Schreiben Sie mir dazu gerne über das Kontaktformular eine kurze Nachricht mit Ihrem Anliegen. Ich melde mich zeitnah bei Ihnen zurück und wir klären in Ruhe, ob ein Erstgespräch für Sie passend ist.

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